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Seit 1724

Unsere Geschichte – CHRISTOPH PALME seit 1724

Von den Anfängen des nordböhmischen Glashandwerks über die internationale Kristallleuchten-Manufaktur bis zum heutigen Fachhandel in Rheinbach: Die Geschichte von CHRISTOPH PALME verbindet mehr als drei Jahrhunderte Familiengeschichte mit Glas, Kristall, Licht und handwerklichem Fachwissen.

 
17. Jahrhundert

Die Wurzeln in Nordböhmen

Die Wurzeln von CHRISTOPH PALME liegen in Nordböhmen, in der traditionsreichen Glasregion rund um Parchen und Steinschönau – heute Kamenický Šenov.

Bereits lange vor der eigentlichen Firmengründung beschäftigten sich Vorfahren der Familie Palme mit der Bearbeitung und Veredelung von Glas. Caspar Palme Meißel (1648–1696) ist als Glasmaler überliefert. Sein Sohn Caspar Palme Mal (1674–1724) führte diese handwerkliche Tradition fort und erweiterte die Werkstatt unter anderem um Glaskuglerei und Glasschleiferei.

Um 1700 begann sich die Region zu einem bedeutenden europäischen Zentrum der Glasverarbeitung und Kristallleuchtenherstellung zu entwickeln.

 
1724

Der Beginn der Kristallleuchten-Manufaktur

Im Jahr 1724 gründete Josef Palme in Parchen die Kristallleuchten-Manufaktur, auf die CHRISTOPH PALME seine Unternehmensgeschichte bis heute zurückführt.

Historische Quellen beschreiben diesen Betrieb als eine der frühesten dokumentierten und ältesten Glaslüster-Manufakturen. Damit begann eine Unternehmens- und Familientradition, die über elf Generationen bis in die Gegenwart fortgeführt wurde.

Der Familienname Palme wurde in frühen historischen Unterlagen teilweise auch mit Doppel-L geschrieben. Für die spätere Unternehmensgeschichte setzte sich jedoch die bis heute verwendete Schreibweise Palme durch.

 
Um 1724

Ein früher Glasleuchter für Schloss Hof

Bereits in den frühen Jahren entstand ein sechsarmiger Glasleuchter für Schloss Hof bei Wien im Umfeld von Prinz Eugen von Savoyen. Dieser Leuchter gilt als bedeutendes Zeugnis der frühen Entwicklung böhmischer Glaskronleuchter.

 
1727–1770

Kristallleuchten für Europas Herrscherhäuser

Böhmisches Glas und Kristallleuchten entwickelten sich im 18. Jahrhundert zu international gefragten Luxusgütern. Auch die Palme-Manufaktur lieferte ihre Arbeiten weit über Böhmen hinaus.

In der historischen Firmenüberlieferung werden unter anderem Aufträge und Lieferungen genannt für:

  • 1727 – König Ludwig XV. von Frankreich
  • 1727 – Palais der Großfürstin Maria Elisabeth in Brüssel
  • 1746 – Kaiserin Maria Theresia in Wien
  • 1754 – Sultan Osman III. in Konstantinopel
  • 1756 – Zarin Elisabeth von Russland
  • um 1770 – Schloss Heidecksburg in Rudolstadt
 
1751

Der Name CHRISTOPH PALME

Nach dem Tod Josef Palmes übernahm dessen jüngerer Bruder Christoph Palme den Familienbetrieb.

Ab 1751 wurde das Unternehmen unter dem Namen CHRISTOPH PALME & Co. weitergeführt. Dieser Name sollte die folgenden Jahrhunderte überdauern – auch nachdem sich der Familienname der späteren Inhaber durch Heirat von Palme zu Hickisch änderte.

 
1781–1894

Die nächsten Generationen

Nach dem Tod Christoph Palmes führte Johann Christoph Palme das Unternehmen fort. Ihm folgte Johann Christoph Ignaz Palme.

In der direkten Unternehmenslinie wurde CHRISTOPH PALME anschließend durch weitere Generationen der Familie fortgeführt, darunter Johann Christoph Palme Schelten.

Auch im 19. Jahrhundert blieb das internationale Geschäft von großer Bedeutung. Um 1850 wurden beispielsweise erneut Glaskronleuchter für Schloss Heidecksburg gefertigt – mehr als 80 Jahre nach einer früheren Lieferung der Familie Palme.

 
1894

Die Familie Hickisch führt die Tradition weiter

1894 trat Carl Hickisch als Schwiegersohn in das Familienunternehmen ein. Durch seine Ehe mit Wilhelmine Palme ging die direkte familiäre Unternehmensnachfolge von der Familie Palme auf die Familie Hickisch über.

Der traditionsreiche Firmenname CHRISTOPH PALME & Co. blieb erhalten. Damit begann die bis heute bestehende Verbindung der Familien Palme und Hickisch.

 
Um 1900

Elektrisches Licht und internationale Expansion

Mit dem elektrischen Licht eröffneten sich völlig neue Möglichkeiten für Konstruktion und Gestaltung. Kurz vor 1900 entstand in Parchen ein neues Fabrikgebäude.

Gleichzeitig wurde das Sortiment erweitert. Neben klassischen Kristallkronleuchtern entstanden zunehmend moderne und technisch orientierte Leuchten.

Bereits ab etwa 1895 veröffentlichte CHRISTOPH PALME umfangreiche Produktkataloge. Viele historische Zeichnungen, Kataloge und Dokumente aus dieser Zeit sind bis heute erhalten.

 
1902

CHRISTOPH PALME im Weißen Haus

Eine der bedeutendsten und heute extern dokumentierten Referenzen der Unternehmensgeschichte befindet sich im Weißen Haus in Washington, D.C.

Im Zuge der großen Renovierung unter US-Präsident Theodore Roosevelt wurden drei monumentale Kristallkronleuchter für den East Room gefertigt.

Die Kronleuchter stammen von Christoph Palme & Co., Parchen, Bohemia und wurden über den renommierten New Yorker Leuchtenhersteller und -händler Edward F. Caldwell & Co. geliefert. Sie prägen den East Room bis heute und waren seitdem Zeugen zahlreicher Staatsempfänge, Feierlichkeiten und historischer Ereignisse.

 
1929

Internationale Auszeichnung in Barcelona

Auf der Internationalen Ausstellung in Barcelona erhielt CHRISTOPH PALME & Co. nach den historischen Firmenunterlagen eine Goldmedaille für einen Kristalllüster. Die Auszeichnung steht für die internationale Bedeutung, die die Manufaktur zu Beginn des 20. Jahrhunderts erreicht hatte.

 
1945

Krieg, Enteignung und das Ende der böhmischen Epoche

Das Ende des Zweiten Weltkriegs bedeutete einen tiefen Einschnitt in die jahrhundertealte Familien- und Unternehmensgeschichte.

Betrieb, Wohnhäuser und Vermögenswerte in Parchen gingen verloren. Im Zuge der damaligen Ereignisse wurden zudem zahlreiche historische Firmenunterlagen und Leuchten vernichtet.

Arno Hickisch, damaliger Inhaber von CHRISTOPH PALME und Vater von Erich Hickisch, starb im September 1945 in Parchen. Sein Sohn Erich stand damit im Alter von nur 23 Jahren vor der Aufgabe, die Zukunft des Familienunternehmens unter völlig veränderten Bedingungen neu zu gestalten.

 
1946

Auf der Suche nach einer neuen Heimat

Mitte 1946 machten sich Erich Hickisch, Professor Alfred Dorn von der früheren Glasfachschule Steinschönau und der Glasfachmann Karl Lorenz auf den Weg in den Westen Deutschlands.

Sie suchten einen Ort, an dem sich die aus Nordböhmen stammenden Glasfachleute eine neue Existenz aufbauen konnten.

In Rheinbach bei Bonn wurden sie fündig. Die Landschaft am Rand der Eifel erinnerte an die verlorene Heimat, gleichzeitig unterstützte die Stadtverwaltung die Ansiedlung neuer Glasbetriebe.

 
1947

Neubeginn in Rheinbach

Im Sommer 1947 kam die Familie Hickisch nach Rheinbach.

Gemeinsam mit zahlreichen weiteren Glasfachleuten aus Nordböhmen begann hier ein vollständiger Neuanfang. Erich Hickisch baute CHRISTOPH PALME mit Unterstützung seines Onkels Richard Hickisch wieder auf.

Die erste Werkstatt entstand in einem teilweise kriegszerstörten Gebäude in der Grabenstraße 5. Materialien, Maschinen, Werkzeuge, Zeichnungen und viele Kundenunterlagen fehlten. Dennoch gelang es innerhalb kurzer Zeit, wieder Kristallleuchten zu fertigen.

 
1948–1949

Zurück auf dem Weltmarkt

Bereits 1948 ging die erste dokumentierte Nachkriegslieferung von Rheinbach über Hamburg nach Montevideo in Uruguay.

1949 folgte die erste Nachkriegslieferung nach New York. Damit knüpfte CHRISTOPH PALME nur wenige Jahre nach Krieg, Enteignung und Flucht wieder an die internationalen Geschäftsbeziehungen der Vorkriegszeit an.

 
1952

Die neue Fabrik in Rheinbach

Anfang der 1950er-Jahre entstand der erste größere Fabrikneubau von CHRISTOPH PALME in Rheinbach an der damaligen Bad Neuenahrer Straße, die später in Koblenzer Straße umbenannt wurde.

Auf rund 1.000 Quadratmetern Nutzfläche über drei Ebenen entstanden Werkstätten, Lager, Büros und Ausstellung.

Mit einer eigenen Metallschlosserei und Gürtlerwerkstatt erweiterten sich die technischen Möglichkeiten. Neben traditionellen Modellen aus der Vorkriegszeit entstanden zunehmend neue Leuchtenkonstruktionen.

 
1968

Erich Hickisch und das Glasmuseum Rheinbach

Erich Hickisch engagierte sich nicht nur für sein Unternehmen, sondern auch für die Bewahrung der nordböhmischen Glastradition in seiner neuen Heimat.

Er gehörte zu den Gründungsvätern des Vereins Freunde edlen Glases e. V. und des 1968 eröffneten Glasmuseums Rheinbach.

Seine Stiftung von rund 200 hochwertigen, überwiegend böhmischen Gläsern aus Barock, Biedermeier, Historismus und Jugendstil bildete einen wesentlichen Grundstock des Museums.

 
1972

Dr. Gerd Hickisch übernimmt in 10. Generation

1972 übernahm Dr. Gerd Hickisch in 10. Familiengeneration die Geschäftsleitung von CHRISTOPH PALME.

Mit seiner volks- und betriebswirtschaftlichen Ausbildung begann eine neue Phase der Unternehmensentwicklung. Das Leuchtenprogramm wurde erweitert, der internationale Vertrieb intensiviert und der Messeauftritt professionalisiert.

 
1976

Neue internationale Märkte

1976 begann nach den Firmenunterlagen eine längerfristige Geschäftsverbindung mit dem japanischen Elektrokonzern Hitachi in Tokio. Kristallleuchten von CHRISTOPH PALME wurden in größeren Stückzahlen nach Japan geliefert.

Im gleichen Zeitraum übernahm Marliese Hickisch Aufgaben im Exportverkauf und war in den folgenden Jahrzehnten maßgeblich in die Betreuung internationaler Kunden eingebunden.

 
1977–1978

Ausbau zur Großkronleuchter-Manufaktur

Die steigende Nachfrage nach Objektleuchten und monumentalen Sonderanfertigungen machte eine erhebliche Erweiterung der Rheinbacher Fabrik notwendig.

Metallbearbeitung, Galvanik, Oberflächenveredelung und Lackiererei wurden modernisiert. Eine spezielle Produktionshalle ermöglichte die Herstellung monumentaler Kronleuchter mit Durchmessern von bis zu etwa zehn Metern und Höhen von mehr als zehn Metern.

Nach Abschluss der Erweiterung verfügte CHRISTOPH PALME über rund 6.000 Quadratmeter Nutzfläche auf drei Ebenen einschließlich Ausstellung.

 
1979

Beginn einer über 20-jährigen USA-Kooperation

1979 entstand auf der Hannover Messe eine Geschäftsverbindung mit Murray Feiss Import Corp. in New York.

Daraus entwickelte sich eine mehr als 20 Jahre dauernde Zusammenarbeit. CHRISTOPH PALME fertigte hochwertige Kristallkronleuchter und Wohnraumleuchten für den amerikanischen Markt. Die Geschäftsbeziehung führte zu zahlreichen gegenseitigen Besuchen und regelmäßigen Reisen in die Vereinigten Staaten.

 
1980er-Jahre

CHRISTOPH PALME auf den internationalen Märkten

Die 1980er-Jahre gehörten zu den internationalsten Phasen der Unternehmensgeschichte. Der Exportanteil lag zeitweise bei über 60 Prozent.

Wichtige Märkte befanden sich in den USA, Südostasien und im Mittleren Osten. Geschäftsreisen führten unter anderem nach Hongkong, Singapur, Bangkok, Kuala Lumpur, Jakarta, Saudi-Arabien, Kuwait und in die Vereinigten Arabischen Emirate.

Internationale Kunden wurden persönlich besucht, Großprojekte gemeinsam mit Architekten und Planern entwickelt und teilweise durch eigene CHRISTOPH-PALME-Monteure vor Ort montiert.

 
1980er-Jahre

Paläste, Moscheen, Hotels und historische Gebäude

Ein bedeutender Geschäftsbereich waren Sonderanfertigungen für Paläste, Moscheen, Hotels, Kirchen und repräsentative öffentliche Gebäude.

Große Moscheekronleuchter erreichten Durchmesser von vier bis sechs Metern. Bei besonders hochwertigen Ausführungen kamen Swarovski-Kristall und 24-Karat-Vergoldung zum Einsatz.

Zu den historisch überlieferten Referenzen gehören unter anderem Kloster Banz, Kloster Irsee, das Staatstheater Stuttgart, der Petersberg bei Bonn, Schloss Bellevue, verschiedene Maritim Hotels, der Königshof Bonn sowie zahlreiche Kirchen, Hotels und historische Gebäude.

Auch internationale Persönlichkeiten und Staatsgäste besuchten die Rheinbacher Manufaktur, darunter der indonesische Präsident Suharto, Franz Josef Strauß sowie später Dietrich Mateschitz.

 
1989

Der Fabrikverkauf beginnt

Mit dem zunehmenden Strukturwandel des traditionellen Leuchtenfachhandels änderte CHRISTOPH PALME seine Vertriebsstrategie.

1989 begann in Rheinbach der direkte Fabrikverkauf an Endkunden. Damit ergänzte erstmals der direkte Kundenkontakt den jahrzehntelang üblichen Vertriebsweg über Groß- und Einzelhandel.

 
1990er-Jahre

Das CHRISTOPH PALME Leuchtenhaus

Frühere Produktions-, Lager- und Montageflächen wurden schrittweise zu einer außergewöhnlich großen Ausstellung umgebaut.

Auf bis zu rund 2.000 Quadratmetern und zwei Etagen entstand das CHRISTOPH PALME Leuchtenhaus.

Leuchten wurden dort nicht einfach nebeneinander präsentiert. Aufwendig gestaltete Wohnwelten mit Möbeln und Wohnaccessoires zeigten die Leuchten in ihrem räumlichen Zusammenhang. Manufaktur, Fachberatung und Direktverkauf waren nun unter einem Dach verbunden.

 
1990er-Jahre

Schloss Fuschl und weitere internationale Projekte

In den 1990er-Jahren besuchte Dietrich Mateschitz gemeinsam mit Innenarchitekten CHRISTOPH PALME in Rheinbach. Nach persönlichen Planungsgesprächen mit Marliese Hickisch entstand ein größerer Kristallleuchtenauftrag für Schloss Fuschl bei Salzburg. Weitere Aufträge folgten.

 
Ab Mitte der 1990er-Jahre

CHRISTOPH PALME im Internet

Bereits früh erkannte CHRISTOPH PALME die zunehmende Bedeutung des Internets. Unter palme-leuchten.de entstand eine Internetpräsenz, die insbesondere zur überregionalen Bekanntmachung der Rheinbacher Ausstellung und des Unternehmens genutzt wurde.

 
1998

Die 11. Generation tritt in das Unternehmen ein

1998 trat Christoph Hickisch in das Familienunternehmen ein. Noch während der aktiven Manufaktur lernte er die unterschiedlichen Bereiche kennen – vom Einkauf und Verkauf über technische Konstruktion bis hin zu Montage und Leuchtenfertigung.

 
2000

Abschied von Erich Hickisch

Am 3. August 2000 verstarb Erich Hickisch in Rheinbach.

Mit seinem Namen bleibt der Wiederaufbau von CHRISTOPH PALME nach dem Zweiten Weltkrieg ebenso verbunden wie sein jahrzehntelanges Engagement für die Rheinbacher Glastradition und das Glasmuseum.

 
2006

Ein erster großer Umbruch

Die zunehmende Globalisierung und der wachsende Preisdruck auf handwerklich gefertigte Leuchten veränderten die europäische Leuchtenbranche grundlegend.

2006 wurde der große Manufaktur- und Ausstellungsstandort an der Koblenzer Straße geschlossen. Der frühere Fabrikkomplex wurde später abgerissen.

Heute erinnert unter anderem der Straßenname Christoph-Palme-Ring an den jahrzehntelangen Standort des Familienunternehmens.

 
2007

Die Manufaktur wird nochmals neu aufgebaut

Die eigene Leuchtenfertigung wurde zunächst fortgeführt. Im Rheinbacher Industriegebiet Nord I entstand ein neuer, deutlich kleinerer Manufakturbetrieb, in dem weiterhin hochwertige Leuchten gefertigt, geplant, repariert und restauriert wurden.

 
2015

Ende der eigenen Kristallleuchten-Manufaktur

Mitte der 2010er-Jahre fiel schließlich die Entscheidung, die eigene Leuchtenmanufaktur und das traditionelle Leuchtenhaus zu schließen und CHRISTOPH PALME grundlegend neu auszurichten.

Damit endete nach fast drei Jahrhunderten die Epoche der eigenen CHRISTOPH-PALME-Kristallleuchtenfertigung. Der traditionsreiche Name und das über Generationen aufgebaute Fachwissen sollten jedoch weiterleben.

 
2015–2017

Aus Tradition entsteht eine neue Geschäftsidee

Nach dem Ende der eigenen Manufaktur begann die Suche nach einem Geschäftsmodell für die nächste Generation.

Christoph Hickisch sammelte während einer Tätigkeit im Baustoffhandel zusätzliche praktische Erfahrung im Online-Handel. Gleichzeitig blieb Dr. Gerd Hickisch weiterhin beratend und planerisch im Leuchtenbereich tätig.

Aus jahrzehntelangem Produktwissen und neuen digitalen Vertriebswegen entstand schließlich die Idee, CHRISTOPH PALME als spezialisierten Online-Fachhandel weiterzuführen.

 
2017

Neustart mit Kristall und Leuchtenzubehör

2017 begann ein neues Kapitel der Unternehmensgeschichte.

Die ersten Produkte wurden über Amazon und eBay angeboten. Im Mittelpunkt standen zunächst Kristalle und Ersatzteile für Leuchten – ein Sortiment, bei dem das über Generationen aufgebaute Fachwissen unmittelbar genutzt werden konnte.

Der Neustart begann klein: Lager und Versand befanden sich zunächst im Keller und in der Garage eines Privathauses. Der Online-Handel entwickelte sich jedoch schnell weiter.

 
2018

Wieder ein eigener Gewerbestandort in Rheinbach

Das wachsende Sortiment und steigende Bestellvolumen machten größere Räumlichkeiten erforderlich. CHRISTOPH PALME bezog eine rund 200 Quadratmeter große Halle mit Büro in der Zeisstraße 13 in Rheinbach.

 
2019

Der eigene Onlineshop

2019 folgte der nächste Schritt: CHRISTOPH PALME eröffnete wieder einen eigenen Onlineshop. Neben den bestehenden Marktplätzen konnte das Sortiment damit zunehmend direkt angeboten und kontinuierlich erweitert werden.

 
2021

Wachstum und Umzug an den heutigen Standort

Mit dem weiteren Wachstum des Online-Handels reichten die bisherigen Räumlichkeiten nicht mehr aus.

CHRISTOPH PALME zog innerhalb Rheinbachs an den heutigen Standort in der Zeisstraße 14 um. Dort befinden sich Lager, Büro, ein kleiner Showroom sowie Möglichkeiten für Montage-, Reparatur- und Restaurierungsarbeiten.

 
2022

CHRISTOPH PALME wieder in 11. Generation

2022 übernahm Christoph Hickisch das Unternehmen vollständig und führte es unter Christoph Palme e.K. weiter. Damit befindet sich CHRISTOPH PALME heute in der 11. Generation der Familie.

 
Heute

CHRISTOPH PALME – Tradition in 11. Generation

Heute ist CHRISTOPH PALME ein spezialisierter Fachhandel rund um Leuchten, Kristall und Leuchtenzubehör.

Das Sortiment umfasst unter anderem Kristalle und Lüsterbehang, Lampenfassungen, Kabel und Zuleitungen, Dimmer und Transformatoren, Baldachine, Leuchtenbauteile, Ersatz- und Spezialteile sowie ausgewählte Wohnraum- und Kristallleuchten.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Komponenten und Ersatzteilen für ältere Leuchten. Gerade wenn Standardlösungen nicht weiterhelfen, können jahrzehntelange Erfahrung, historische Unterlagen und umfangreiche Produktkenntnisse entscheidend sein.

Darüber hinaus beschäftigen wir uns weiterhin mit der Reinigung, Reparatur und Restaurierung von Leuchten.

So hat sich CHRISTOPH PALME seit 1724 immer wieder verändert – von der böhmischen Glaswerkstatt zur internationalen Kristallleuchten-Manufaktur, vom Wiederaufbau in Rheinbach zum weltweiten Exportgeschäft und schließlich zum spezialisierten Fachhandel im digitalen Zeitalter. Geblieben sind die Verbindung von Licht und Kristall, das Fachwissen und eine Unternehmensgeschichte, die heute in der 11. Generation fortgeführt wird.